Aktualisiert für Zinslage 2026

Immobilien Rendite Rechner 2026:
In 30 Sekunden zur ehrlichen Rendite.

Schluss mit Schönrechnerei. Berechne Bruttorendite, Nettorendite und deinen tatsächlichen monatlichen Cashflow nach allen Kosten – inklusive Steuer-Vorteilen durch AfA.

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€/Monat
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€/Jahr
Live-Ergebnis
Bruttorendite
4,00%
Nettorendite 2,85%
Monatl. Cashflow +48 €
Eigenkapitalrendite 8,7%
Steuerersparnis/Jahr 1.680 €
Monatlicher Cashflow
Kaltmiete +833 €
Zinskosten -583 €
Tilgung -250 €
Hausgeld/Kosten -150 €
Steuerersparnis +140 €
Netto-Cashflow +48 €
Wohin fließt deine Miete?

So nutzt du den Immobilien Rendite Rechner 2026 richtig

Unser kostenloser Immobilien Rendite Rechner wurde speziell für die Marktsituation 2026 entwickelt. Er berücksichtigt die aktuellen Zinssätze, die neuen AfA-Regelungen und liefert dir eine realistische Einschätzung deiner Kapitalanlage-Immobilie – nicht die geschönten Zahlen, die du oft bei Verkäuferportalen findest.

Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Kaufpreis eingeben: Trage den reinen Kaufpreis der Immobilie ein – ohne Nebenkosten. Diese werden automatisch basierend auf deinem Bundesland berechnet.
  2. Jahreskaltmiete eintragen: Die Summe aller Kaltmieten eines Jahres. Bei Neuvermietung kannst du den aktuellen Mietspiegel als Referenz nutzen.
  3. Bundesland wählen: Die Grunderwerbsteuer variiert zwischen 3,5% (Bayern, Sachsen) und 6,5% (NRW, Brandenburg) – das macht bei 300.000€ einen Unterschied von bis zu 9.000€!
  4. Finanzierung konfigurieren: Gib dein verfügbares Eigenkapital, den aktuellen Sollzins und die gewünschte Tilgungsrate ein.
  5. Experten-Modus aktivieren: Für eine vollständige Berechnung aktiviere den Experten-Modus und trage Hausgeld, Instandhaltungsrücklage und Leerstandsrisiko ein.

💡 Profi-Tipp für 2026

Im aktuellen Zinsumfeld ist ein leicht negativer Cashflow (-50 bis -100€/Monat) bei gleichzeitig hoher Steuerersparnis durch AfA oft rentabler als ein neutraler Cashflow ohne Steuervorteile. Der Schlüssel liegt in der Eigenkapitalrendite, nicht im monatlichen Cashflow.

Bruttorendite vs. Nettorendite: Warum 90% der Anleger falsch rechnen

Der häufigste Fehler bei der Bewertung von Kapitalanlage-Immobilien: Investoren fokussieren sich auf die Bruttorendite und vergessen die wahren Kosten. Das Ergebnis? Enttäuschte Erwartungen und unrentable Investments.

Die Bruttorendite-Falle

Die Bruttorendite ist schnell berechnet: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Bei 10.000€ Miete und 250.000€ Kaufpreis ergibt das 4%. Klingt gut? Das Problem: Diese Zahl ignoriert sämtliche Kosten – und die sind erheblich.

Kostenposition Bruttorendite Nettorendite
Kaufpreis (250.000€) ✓ Berücksichtigt ✓ Berücksichtigt
Grunderwerbsteuer (5% = 12.500€) ✗ Ignoriert ✓ Berücksichtigt
Notar & Grundbuch (~2% = 5.000€) ✗ Ignoriert ✓ Berücksichtigt
Maklercourtage (3,57% = 8.925€) ✗ Ignoriert ✓ Berücksichtigt
Hausgeld (nicht umlagefähig) ✗ Ignoriert ✓ Berücksichtigt
Instandhaltungsrücklage ✗ Ignoriert ✓ Berücksichtigt
Ergebnis (Beispiel) 4,00% 2,85%

Die Differenz von 1,15 Prozentpunkten mag gering erscheinen, bedeutet aber bei diesem Beispiel einen jährlichen Unterschied von fast 3.000€ – Geld, das viele Investoren erst nach dem Kauf als "fehlend" bemerken.

Die Formel für die Nettorendite

Die korrekte Formel für die Nettorendite lautet:

📐 Nettorendite-Formel

Nettorendite = (Jahreskaltmiete - nicht umlagefähige Kosten) / (Kaufpreis + alle Kaufnebenkosten) × 100

Unser Rendite Rechner wendet diese Formel automatisch an und zeigt dir beide Werte im direkten Vergleich. So erkennst du sofort, ob ein Objekt wirklich rentabel ist – oder nur auf dem Papier gut aussieht.

Die "Magic-Formel" für 2026: Cashflow ist King – aber nicht allein

Im Jahr 2026 hat sich der Immobilienmarkt grundlegend verändert. Die Zeiten der Nullzinsen sind vorbei, und das verändert die Spielregeln für Kapitalanleger. Das neue Mantra lautet: Cashflow UND Vermögensaufbau optimieren.

Was bedeutet Cashflow bei Immobilien?

Der Cashflow ist der Betrag, der nach Abzug aller monatlichen Kosten von deinen Mieteinnahmen übrig bleibt. Die Berechnung:

  • Kaltmiete (Einnahme)
  • – Zinskosten (Darlehenskosten)
  • – Tilgung (Rückzahlung)
  • – Hausgeld (nicht umlagefähiger Anteil)
  • – Instandhaltungsrücklage (eigene Rücklage)
  • – Verwaltungskosten (Sondereigentumsverwaltung)
  • + Steuerersparnis (durch AfA und Zinsabzug)
  • = Monatlicher Netto-Cashflow

Positiver, neutraler oder negativer Cashflow – was ist 2026 realistisch?

Bei den aktuellen Zinsen (3-4%) und Kaufpreisen ist ein positiver Cashflow in A-Städten wie München, Hamburg oder Frankfurt praktisch unmöglich – zumindest ohne 40%+ Eigenkapital. In B- und C-Städten mit höheren Mietrenditen (5-7%) sind selbsttragende Objekte noch möglich.

⚠️ Warum ein negatives Ergebnis (Back-up) steuerlich trotzdem sinnvoll sein kann

Ein monatlicher Zuschuss von 100-200€ bedeutet nicht, dass die Immobilie unrentabel ist. Durch die steuerliche Absetzbarkeit von Zinsen, AfA und weiteren Kosten entsteht oft ein Steuervorteil, der den negativen Cashflow überkompensiert. Gleichzeitig baust du durch die Tilgung Vermögen auf und profitierst von Wertsteigerungen. Die wahre Rendite zeigt sich in der Eigenkapitalrendite (ROE) – und die kann selbst bei negativem Cashflow bei 8-15% p.a. liegen.

Die Eigenkapitalrendite: Die wichtigste Kennzahl für 2026

Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) zeigt, wie effizient dein eingesetztes Kapital arbeitet. Sie berücksichtigt:

  • Cashflow (positiv oder negativ)
  • Tilgung (Vermögensaufbau)
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • Steuervorteile durch AfA

Ein Beispiel: Du investierst 50.000€ Eigenkapital in eine Immobilie. Nach 10 Jahren hast du durch Tilgung 30.000€ Schulden abgebaut, die Immobilie ist 40.000€ mehr wert, und du hast 20.000€ Steuervorteile realisiert. Das ergibt eine Eigenkapitalrendite von etwa 9% p.a. – deutlich mehr als jedes Tagesgeldkonto.

Checkliste: Diese 5 Kostenfaktoren darfst du 2026 nicht vergessen

Der Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer enttäuschenden Immobilienanlage liegt oft im Detail. Diese fünf Kostenfaktoren werden am häufigsten unterschätzt oder vergessen – mit teilweise dramatischen Folgen für die Rendite.

  • 1. GEG-Puffer: Rücklagen für energetische Sanierung

    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verschärft die Anforderungen an Bestandsimmobilien. Bei Eigentümerwechsel können Sanierungspflichten greifen. Plane 5-15% des Kaufpreises als Rücklage für Dämmung, Heizungstausch oder Fenster ein – besonders bei Objekten mit Energieeffizienzklasse D oder schlechter.

  • 2. Zinsänderungsrisiko: Lange Zinsbindung für Planungssicherheit

    Bei einer 10-jährigen Zinsbindung und 3,5% Zins heute könnte die Anschlussfinanzierung in 10 Jahren bei 5% oder mehr liegen. Das würde die monatliche Rate um 20-30% erhöhen. Empfehlung: Mindestens 15 Jahre Zinsbindung, besser 20 Jahre – auch wenn der Aufschlag 0,2-0,4% höher ist.

  • 3. Sondereigentumsverwaltung: Zeit ist auch Rendite

    Selbst verwalten spart Geld – kostet aber Zeit. Rechne mit 2-4 Stunden pro Monat für Buchhaltung, Mieterkommunikation und Handwerkerkoordination. Bei einem Stundensatz von 50€ entspricht das 100-200€ monatlich. Eine professionelle Verwaltung kostet 20-30€/Einheit/Monat – oft die bessere Investition.

  • 4. Leerstandsrisiko: Realistische Kalkulation einplanen

    Selbst in gefragten Lagen gibt es Mieterwechsel, Renovierungsphasen und Zahlungsausfälle. Kalkuliere mindestens 2% Leerstand pro Jahr ein – in schwächeren Lagen 4-5%. Das entspricht bei 10.000€ Jahresmiete einem Puffer von 200-500€.

  • 5. Steuer-Hebel: Die degressive AfA als Rendite-Turbo

    Für Neubauten ab 2023 gilt die degressive AfA von 3% (statt linear 2%). Bei einem Gebäudewert von 200.000€ und 42% Grenzsteuersatz bedeutet das eine jährliche Steuerersparnis von 2.520€ statt 1.680€ – ein Plus von 840€ pro Jahr, das den Cashflow direkt verbessert.

Häufig gestellte Fragen zum Immobilien Rendite Rechner

Die Bruttorendite berechnet sich aus der Jahreskaltmiete geteilt durch den Kaufpreis, multipliziert mit 100. Beispiel: Bei 12.000€ Jahresmiete und 300.000€ Kaufpreis ergibt sich eine Bruttorendite von 4%. Diese Kennzahl berücksichtigt jedoch keine Kaufnebenkosten oder laufenden Kosten und ist daher nur ein erster Orientierungswert.

Die Bruttorendite berücksichtigt nur Kaufpreis und Mieteinnahmen. Die Nettorendite zieht zusätzlich alle Kosten ab: Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Makler), Hausgeld, Instandhaltung und Verwaltungskosten. Die Nettorendite liegt typischerweise 1,5-2,5% unter der Bruttorendite und ist die relevantere Kennzahl für Investitionsentscheidungen.

Ein positiver Cashflow bedeutet, dass nach allen Kosten (Finanzierung, Hausgeld, Instandhaltung) monatlich Geld übrig bleibt. Im aktuellen Zinsumfeld 2026 ist bereits ein neutraler bis leicht positiver Cashflow (0-100€/Monat) bei selbsttragenden Immobilien als gut zu bewerten. In A-Städten ist oft ein leicht negativer Cashflow normal, der durch Steuervorteile und Wertsteigerung kompensiert wird.

Für Kapitalanlage-Immobilien gelten 2026 folgende Richtwerte: Bruttorendite mindestens 4-5% in B- und C-Städten, mindestens 3-4% in A-Städten. Die Nettorendite sollte nach allen Kosten mindestens 2-3% betragen, um langfristig rentabel zu sein. Wichtiger als die reine Rendite ist jedoch die Eigenkapitalrendite (ROE), die den Hebeleffekt der Finanzierung berücksichtigt.

Die Absetzung für Abnutzung (AfA) ermöglicht es, jährlich 2% des Gebäudewerts (bei Neubau ab 2023: 3% degressiv) steuerlich abzusetzen. Bei einem Grenzsteuersatz von 42% und 200.000€ Gebäudewert ergibt sich eine jährliche Steuerersparnis von ca. 1.680€ (linear 2%) bzw. 2.520€ (degressiv 3%). Diese Steuerersparnis verbessert den effektiven Cashflow erheblich.

Die Kaufnebenkosten setzen sich aus drei Hauptpositionen zusammen: 1) Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5-6,5% vom Kaufpreis), 2) Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5-2%), 3) Maklercourtage (0-7,14%, oft 3,57% Käuferanteil). Insgesamt solltest du mit 8-15% Nebenkosten rechnen, die komplett aus Eigenkapital finanziert werden müssen.

Die Eigenkapitalrendite berücksichtigt den Hebeleffekt der Finanzierung. Formel: (Jahres-Cashflow + Tilgung + Wertsteigerung) / eingesetztes Eigenkapital × 100. Beispiel: Bei 50.000€ Eigenkapital, 600€ Jahres-Cashflow, 3.000€ Tilgung und 6.000€ Wertsteigerung (2% p.a.) ergibt sich: (600 + 3.000 + 6.000) / 50.000 = 19,2% ROE. Unser Rechner berechnet diesen Wert automatisch.

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