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Rendite-Modell

Mietrendite realistisch berechnen

Eine hohe Bruttomietrendite wirkt schnell attraktiv, sagt aber wenig über die tatsächliche Belastbarkeit eines Investments aus. Für Kapitalanleger zählt, ob Miete, Kosten, Finanzierung, Rücklagen und Risiko auch im konservativen Szenario zusammenpassen.

Kurzantwort: Mietrendite ist keine Zusage, sondern eine Modellrechnung. Belastbar wird sie erst, wenn Kaufpreis, Miete, Nebenkosten, nicht umlagefähige Kosten, Rücklagen, Leerstand und Finanzierung zusammen geprüft werden.

Worauf es ankommt

Bruttorendite

Die Bruttomietrendite setzt Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Sie ist ein erster Vergleichswert, blendet aber Nebenkosten, Rücklagen, Steuern und Finanzierung aus.

Nettorendite

Realistischer wird die Rechnung, wenn Kaufnebenkosten, Verwaltung, Instandhaltung, nicht umlagefähiges Hausgeld, Leerstand und laufende Objektkosten berücksichtigt werden.

Cashflow

Für Anleger ist entscheidend, ob der monatliche Zahlungsfluss auch bei Zinsänderung, Mietausfall, Sonderumlage oder späterer Anschlussfinanzierung tragbar bleibt.

Hinweis: Immobilieninvestments sind unternehmerische Entscheidungen. Rendite, Cashflow und steuerliche Effekte bleiben modellabhängig und sollten individuell geprüft werden.

Prüffragen

  • Wird mit Brutto- oder Nettomietrendite gerechnet?
  • Sind Kaufnebenkosten, Rücklagen, Verwaltung und nicht umlagefähiges Hausgeld enthalten?
  • Welche Leerstands-, Mietausfall- und Instandhaltungsszenarien wurden modelliert?
  • Wie verändert die Finanzierung den monatlichen Cashflow?
  • Ist die Mietannahme durch Vergleichsmieten, Mietspiegel oder Standortdaten plausibel?

Mietrendite-Szenario prüfen

Die Potenzialanalyse ordnet ein, ob Renditeannahmen, Finanzierung und persönlicher Rahmen zusammenpassen.

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