FONDS

Fonds: Sinnvoll Investieren und Risiken Streuen.
Ein Investmentfonds ist eine Sammlung aus verschiedenen Anlagewerten wie Aktien, Immobilien oder Anleihen nach dem Grundsatz der Risikoverteilung.

FONDS

Ein Investmentfonds ist eine Anlageform, bei der Anleger ihr Geld in verschiedene Aktien, Anleihen oder andere Vermögenswerte investieren.

Dadurch wird das Risiko verteilt und die Chance erhöht, dass sich das Kapital gut entwickelt. Fondsmanager kaufen Wertpapiere mit dem Geld der Anleger und halten diese bis zum Verkauf. Bei der Auswahl der Wertpapiere achten sie darauf, dass die Anlagen möglichst breit gestreut sind und somit das Risiko minimiert wird.

VERGLEICH

Offene und geschlossene Fonds unterscheiden sich grundlegend voneinander.

  • Offene Fonds - Professionell und flexibel: Bei offenen Fonds ist der Handel an der Börse jederzeit möglich. Der Anleger kann flexibel Anteile kaufen oder verkaufen. Abhängig vom Interesse der Anleger ist es möglich, dass der Fonds weiter waächst und höhere Gewinne mit sich bringt. Im Vergleich zu geschlossenen Fonds sind offene Fonds deutlich flexibler, bringen aber allgemein eine geringere Rendite zu Tage.

  • Geschlossene Fonds - Lange Bindung aber höhere Chancen: Bei geschlossenen Fonds entfällt der Handel an der Börse. Oftmals investieren Anleger lediglich in ein einziges Projekt – meist mit einer hohen Summe, die einmalig eingezahlt wird und die Beteiligung am jeweiligen Projekt ermöglicht. Eine Ausschüttung gibt es erst, sobald Gewinne gemacht werden. Das Kapital an sich kann allerdings erst nach einer langjährigen Laufzeit von 10 bis 30 Jahren entnommen werden; außer, es wird eine teure Gebühr für den vorzeitigen Zugriff bezahlt. Dafür ist die Rendite aber meist deutlich höher als bei offenen Fonds und beträgt bis zu acht Prozent im Jahr.


Unterschied zwischen aktiven und passiven Fonds

Mit Fonds können Sie sowohl Ihr Vermögen aktiv managen und somit an der Entwicklung von Kapitalmärkten partizipieren, als es auch passiv verwalten lassen. Bei aktiven Fonds entscheiden sich die Anleger für eine bestimmte Anlagestrategie, welche vom Fondsmanager umgesetzt wird. Bei passiven Fonds hingegen investiert das Management in einen Index, sodass die Anlagepolitik vorgegeben ist.

ALTERNATIVEN ZU FONDS


Eine Alternative zu einem aktiven Fonds ist ein passiver Fonds, ein sogenannter Indexfonds, auch ETF genannt. Bei diesem bildet ein Computeralgorithmus einen Index, etwa einen Aktienindex nach. Sie investieren also in alle Unternehmensanteile, deren Kursentwicklung der Aktienindex abbildet.


WISSEN

Fondsmanager suchen immer nach den besten Investmentmöglichkeiten. Sie versuchen, die Chancen zu nutzen, die der Markt bietet und gleichzeitig das Risiko so gering wie möglich zu halten. Bei der Auswahl von Fonds ist es daher wichtig, auf das Management zu achten. Die meisten Fonds verfolgen einen aktiven Managementstil. Das bedeutet, dass die Manager versuchen, die Kurse der Anlageprodukte zu beeinflussen, indem sie Kauf- und Verkaufsaufträge platzieren. Dies ist natürlich mit höherem Risiko verbunden, birgt aber auch bessere Renditechancen.


WICHTIGE VORTEILE VON FONDS


  • Sicherheit: Ein Fonds investiert in viele verschiedene Wertpapiere gleichzeitig. Außerdem gelten Fonds in Deutschland als Sondervermögen. Das heißt, das angelegte Geld muss strikt getrennt von dem Vermögen der Fondsgesellschaft aufbewahrt werden. Somit ist Ihr Geld gesichert.


  • Simplizität: Fonds sind eine sehr einfache Möglichkeit, in verschiedene Anlageklassen zu investieren. Sie bieten breite Diversifikation und ermöglichen es, auch kleinere Beiträge zu investieren. Außerdem ist die Verwaltung von Fonds relativ einfach.


  • Transparenz: Fondsgesellschaften unterliegen in Deutschland strengen Transparenzregeln. So müssen sie regelmäßig offenlegen, in welche Anlagen sie Ihr Geld investieren.


  • Rendite: Die Rendite ist bei einem Fonds deutlich höher als bei Anlagen, die auf Zinsen beruhen - wie etwa dem klassischen Sparbuch.


Aber ein aktiver Fonds bietet auch einige Nachteile. Eine Auswahl der wichtigsten:

Neben den Kosten für die Verwaltung und den Kauf von Anteilen fallen bei Fonds auch noch weitere Kosten an. So müssen Anleger mit Ausgabeaufschlägen rechnen, die in der Regel zwischen drei und sechs Prozent liegen. Zusätzlich erheben viele Fondsmanagementgesellschaften jedes Jahr eine sogenannte Performancegebühr. Sie wird fällig, wenn der Fondsmanager eine bestimmte Rendite übersteigt. Hinzu kommen noch die sogenannten TER (Total Expense Ratio), die alle Kosten für Verwaltung, Absicherung und Transaktionen umfasst. Bei einem Fonds haben Anleger keinerlei Mitsprache über ihr Investment. Tatsächlich überlassen sie dem Fondsmanager das Feld.


FAZIT

Fonds bieten eine interessante Möglichkeit, in verschiedene Anlageklassen zu investieren. Dadurch kann man sein Risiko streuen und sein Kapital breiter auf mehrere Asset-Klassen verteilen. Die Renditen sind in der Regel höher als bei Sparbüchern oder Tagesgeldern.

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